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Zahl einfach per Handyrechnung auf dem Global Carrier Billing Summit

Zahl einfach per Handyrechnung auf dem Global Carrier Billing Summit

Bezahlung physischer Güter eröffnet neue Marktchancen

Der diesjährige Global Carrier Billing Summit fand dieses Jahr vom 27. September bis zum 28. September in Berlin statt. Hier traf sich die internationale Branche, um sich über Vorteile, Möglichkeiten, und Marktchancen des Direct Carrier Billing (DCB) auszutauschen.

Auch Zahl einfach per Handyrechnung (ZepH) war durch Martin Schurig, Telefónica, Claudio Di Padova, Vodafone und Stefan Eulgem, Telekom vertreten. In Ihrem Vortrag unterstrichen sie die Marktpotenziale von DCB in Deutschland. So betreuen die drei Mobilfunkanbieter allein ca. 165.000.000 Kunden, die potenziell mit einem Smartphone per Handyrechnung einkaufen könnten. Studien sehen daher eine Wachstumspotenzial in Deutschland von 2,5 Milliarden US Dollar im Jahr 2022 auf 3,18 Milliarden US Dollar im Jahr 2026.

Die großen Wachstumstreiber seien dabei die weitere Gewinnung von Nutzern, Partnern, z.B. für exklusiven Content, und neue Features. Auch der Zusammenschluss in der Initiative ZepH zeige hier große Vorteile. Z.B. durch die Nutzung eines gemeinsamen Logos und Durchführung gemeinsamer Marketingaktivitäten, durch die Verständigung auf einen einheitlichen Kundenschutz und durch die weitgehende Vereinheitlichung von Prozessen.

Als Beispiele für gemeinsame Marketingaktivitäten verwiesen die Vortragenden auf eine gemeinsame Website und Kommunikationsaktivitäten auf unterschiedlichen Social-Media-Kanälen. Ebenso Kooperationen mit Partnern z.B. über Cashback-Kampagnen würden regelmäßig durchgeführt. Auch die gemeinsamen Anstrengungen für mehr Kundenzufriedenheit hätten sich ausgezahlt. So konnte beispielweise die Zahl der Beschwerden über die Hotline in den letzten 6 Jahren um ca. 95% gesenkt werden. Gründe dafür seien eine sorgfältige Überprüfung potenzieller Händler, Kaufservices z.B. dem Redirect-Verfahren oder Kaufbestätigungen per SMS und die Zusammenarbeit mit hoch vertraulichen Partnern, um beispielsweise den Kauf von Parktickets schnell und unkompliziert durchführen zu können.

Der Vorstoß in neue Märkte bilde den dritten Wachstumspfeiler. Das sogenannte „Agenten Modell“ ermögliche den Kauf von physischen Produkten. Hierzu gehören beispielsweise das Bezahlen an der Ladesäule für Elektroautos, das Mieten von Mietfahrrädern oder -rollern, die Bestellung bei Lieferdiensten oder der Kauf von Getränken oder Snacks am Automaten. Das Agenten Modell ermögliche zusätzlich das Bezahlen von Gütern oberhalb von 50 Euro, was zu höherer Kundenzufriedenheit führe und die bisherige Limitierung auf maximal 50 Euro bei vielen Online-Partnern in Deutschland ergänze.

Zusammengefasst zeigten die Vertreter von Zeph welche Rolle Direct Carrier Billing im weiterwachsenden mobilen Markt als kundenfreundliche Alternative zu anderen eingesetzten Bezahlmethoden spielen kann. Mit dem Agenten Modell, so die Vortragenden, können neue Märkte erschlossen und zusätzliche Umsatzpotenziale ausgeschöpft werden.

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